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By Kathrin Drews

​Der Postsektor ist seit den 1980er Jahren tief greifenden Reorganisationsprozessen ausgesetzt. Vor allem die Europäische Kommission ist bestrebt, diesen wettbewerbsorientierten Umbau zu forcieren. Auf der Grundlage neuerer Ansätze der politischen Ökonomie analysiert Kathrin Drews die Reorganisation des deutschen und britischen Postsektors als einen Mehrebenenprozess, in dem Akteure auf der nationalen und transnationalen Ebene das Terrain eines europäisierten Postsektors zu nutzen versuchen. Gestützt auf zahlreiche Interviews mit politischen Akteuren wird deutlich, dass die Reorganisationsprozesse nicht so ablaufen, wie es die nationalen Kapitalismusmodelle erwarten ließen.

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Allerdings ist diese, hier gewählte und bereits bestimmte Thesen beinhaltende Identifizierung von Phasen nicht allseits akzeptiert. So existiert vor allem die Kontroverse zwischen Privatisierung bzw. Europäisierung als Prozess, der von privaten Akteuren und nationalen Regierungen einerseits oder aber von supranationaler Seite andererseits bestimmt wird. Die beide Argumentationen reflektierende und verbindende Perspektive, die hier eingenommen wird, ist eine nicht dominante (vgl. Clifton et al. 2006).

2 Analyseperspektiven 41 ihre Gewichtung und ihre Rolle. Und damit haben sich – neo-gramscianischen Analysen zufolge – auch die Praktiken verändert, auf die im Anschluss an die nun folgende Kritik an den neo-institutionalistischen Ansätzen näher eingegangen wird (s. etwa Gill 1998). Der Verdienst der netzwerktheoretischen bzw. neo-institutionalistischen Perspektive auf die EU besteht in der Auflösung und Überwindung der Dichotomie zwischen Intergouvernementalismus und Supranationalismus und in der akteurszentrierten Erweiterung der Perspektive auf das Mehrebenensystem.

2004:157ff) etwa eine „Nachfrage“ der Mitgliedstaaten und der Industrie nach Europäisierung als Erklärung für den starken Akzent auf de- und re-regulative Politik in der EU, der die Kommission mit einem entsprechenden „Angebot“ begegnet. Hier wird deutlich, dass es sich um eine Perspektive handelt, die die nationale Dimension betont, indem sie suggeriert, dass die Nachfrage „zuerst“ vorhanden war. Darüber hinaus wird an diesem Beispiel, wenn einzig die Mitgliedstaaten und die Industrie als Akteure genannt werden, deutlich, dass neoinstitutionalistische Perspektiven ein enges Akteursbild haben – selbst die genannte, die akteurszentrierter ist als alle anderen ihrer Richtung.

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