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By Géza Vermès

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Ihre Verfechter sind der Ansicht, dass es für Josef genügte, Jesus nach dem Gesetz als seinen Sohn anzuerkennen, um den Anspruch auf den Thron Davids auf ihn zu übertragen. Sie interpretieren die Tatsache, dass der Name Jesus von Josef gegeben wird, als Akt der Anerkennung nach dem Gesetz. Tatsächlich ist es nach Matthäus 1, 21 Josef, der Marias Kind den Namen Jesus gibt. Es ist jedoch – vorsichtig ausgedrückt – zweifelhaft, ob eine Namensgebung auf die Anerkennung der Vaterschaft hinausläuft; in der Überlieferung des Neuen Testaments gibt es eine Unsicherheit im Hinblick auf die Person des Namensgebers.

Aber dieser Einschub ist offenbar nebensächlich und als Anmerkung zu verstehen, deren Zweck darin liegt, den Stammbaum an die zuvor erzählte Geschichte von der jungfräulichen Empfängnis anzupassen und den Widerspruch zur Vaterschaft Josefs „wegzuerklären“ (Lk 1, 26–38). Auf die königliche Abstammung wird nur stillschweigend hingewiesen, insofern als David als einer von vielen Vorfahren Jesu angegeben wird. Seltsamerweise führt die Ahnenreihe nicht über Salomon und die jüdischen Könige wie bei Matthäus, sondern über Nathan, einen anderen Sohn Davids, dessen Nachfahren nicht auf dem Königsthron sitzen.

Olympias, seine Mutter, soll nicht durch ihren Gatten, den Makedonenkönig Philipp, schwanger geworden sein, sondern von Zeus. Philipp hingegen soll Angst davor gehabt haben, mit ihr das Bett zu teilen, da sie die Angewohnheit hatte, mit Schlangen zu schlafen. (Plutarch, Alexander 3, 1, 3) Plutarch bemerkt, dass Philipp „vor ihrer Umarmung zurückschreckte in der Überzeugung, dass sie die Partnerin eines höheren Wesens sei“ (ebenda 2, 2, 3). Im Zusammenhang mit Kaiser Augustus, der zur Zeit von Jesus’ Geburt über die Welt herrschte, erzählt Asklepiades von Mendes in seinem Buch Theologoumena, dass Atia, die Mutter des Augustus, einst in Gesellschaft gewisser verheirateter Freundinnen um Mitternacht einem feierlichen Gottesdienst am Tempel des Apollo beiwohnte, wo sie ihre Sänfte abgesetzt hatte, und bald darauf in Schlaf fiel.

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