Download Der Klinische Blick by Prof. Dr. Erwin Risak (auth.) PDF

By Prof. Dr. Erwin Risak (auth.)

Show description

Read or Download Der Klinische Blick PDF

Similar german_13 books

Biologische Zerstörung der makromolekularen Werkstoffe

In den letzten 25 Jahren kamen in zunehmendem Maße neue synthetische Werkstoffe für zahlreiche Verwendungszwecke in Gebrauch, über deren V erhalten gegenüber pflanzlichen und tierischen Schädlingen erst Erfah­ rungen gesammelt werden mußten, ehe es möglich warfare, Prüfmethoden und Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der biologischen Zerstörung dieser Materialien zu entwickeln.

Zur Theorie des Austauschproblems und der Remanenzerscheinung der Ferromagnetika: Probleme des Atomkernbaues

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Beitrag zur eindimensionalen stationären und nichtstationären Gasströmung mit Reibung und Wärmeleitung insbesondere in Rohren mit unstetigen Querschnittsänderungen: aus dem Aerodynamischen Institut der Rhein.-Westf. Techn. Hochschule Aachen

Diese Arbeit entstand im Rahmen einer Versuchsreihe zur Erforschung der instationären Strömungsvorgänge in Verbrennungsmotoren und wurde im Jahre 1954 von der Fakultät für Maschinenwesen und Elektrotechnik der Rheinisch­ Westfälischen Technischen Hochschule Aachen als Dissertation genehmigt. Dem Institutsleiter Herrn Professor Dr.

Additional resources for Der Klinische Blick

Sample text

Nun findet sich naeh unseren Erfahrungen dieses Odem der Haut, welches und seine Hand. 35 einen ganz charakteristischen Tastbefund gibt, nicht bei Lungenentziindungen, nicht bei einfachen serosen Rippenfellentziindungen, sondern nur bei ihren Komplikationen, der eitrigen Rippenfellentziindung. Obt man diese Untersuchungsmethode, so kann man oft mit einem einzigen Herunterglciten der Hand zu einer Diagnose gelangen, die bei ihrer Einfachheit immerhin iiberraschend fUr die Umgebung wirken muG. Dasselbe Empfinden hat man auch, nur in vie!

Man soU sich nur davor hiiten, in falscher Einstellung das zu miBachten, was einem oft der Volksmund auf dem Lande sagen kann. Ich kenne alte erfahrene Arzte, die in ihrem Bereiche Hauser mit Bestimmtheit als solche bezeichnen, in denen manche Erkrankungen endemisch sind. Ich sehe ganz ab von dem oben angefiihrten Beispiele einer Wasserinfektion. Es gibt aber Wohnstatten, in denen Lungenentziindungen, Anginen, Rheumatismen zu Hause sind, wahrend sie in anderen zu den Seltenheiten gehoren. Ich will hier nicht auf die diagnostische Wertigkeit von Kropf- oder Krebshausern eingehen, deren Vorkommen immer wieder von verlafilichen Beobachtern behauptet wird.

Bei Leberkranken ist aber die Geruchsempfindung eine derart wichtige, daB ich sie nur ungern aus meinen diagnostischen Hilfsmitteln streichen mochte. Eine besondere diagnostische Bedeutung erIangt die Geruchsempfindung bei komatosen Zustanden. Allgemein bekannt ist der spezifische, an frisches Obst erinnernde Geruch des Azetons bei einem Koma diabeticum. Wer nur Der Arzt einmal in die Lage gekommen ist, bar jeglicher Laboratoriumsbehelfe allein aus der Geruchsempfindung ein solches Zustandsbild zu diagnostizieren, und damit auch den Kranken zu retten, wird nie mehr an diesem diagnostischen Hilfsmittel vorbeigehen und immer wieder bemiiht sein, seine ihm zur Ausbildung anvertrauten Arzte auf diesen Geruch einzustellen.

Download PDF sample

Rated 4.48 of 5 – based on 21 votes