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By Tom Burgis

»Ein mutiges, herausforderndes Buch« the hot YORK TIMES

In mancher Hinsicht ist Afrika der wohl reichste Kontinent der Welt: Ein Drittel der weltweiten Rohstoffvorkommen liegt hier unter der Erdoberfläche. Für die Mehrheit der Bevölkerung bedeutet dieser Reichtum allerdings weit mehr Fluch als Segen. Ein kriminelles Netzwerk aus zwielichtigen Händlern, internationalen Großkonzernen und kapitalistischen Freibeutern hat sich den Zugang zu den Ressourcen gesichert und greift die Gewinne systematisch ab. Die direkten Folgen sind ausufernde Korruption, Gewalt und Unterdrückung. Auslandsreporter Tom Burgis wirft ein vollkommen neues Licht auf die Schattenseiten unseres globalen Wirtschaftssystems und beschreibt die rücksichtslose Plünderung eines ganzen Kontinents.

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Why Has Japan 'Succeeded'?: Western Technology and the Japanese Ethos

This publication, through a amazing eastern economist now resident within the West, bargains a brand new interpretation of the present good fortune of the japanese economic system. by means of putting the increase of Japan within the context of its historic improvement, Michio Morishima exhibits how a strongly-held nationwide ethos has interacted with non secular, social and technological rules imported from in other places to provide hugely certain cultural qualities.

Governance and Foreign Investment in China, India, and Taiwan: Credibility, Flexibility, and International Business

Yu Zheng demanding situations the concept democracy is the prerequisite for constructing nations to draw overseas direct funding (FDI) and advertise fiscal progress. He examines the connection among political associations and FDI by using cross-national research and case reviews of 3 speedily transforming into Asian economies with a spotlight at the function of microinstitutional “special fiscal zones” (SEZ).

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So fragte ich Vicente: Haben Sie und Bryant je über dieses Thema gesprochen? »Nein« war die Antwort. Neben ihren persönlichen Interessen am Ölgeschäft sorgen die Mitglieder der Futungo-Clique auch dafür, dass die Öleinkünfte des angolanischen Staates für die Ziele des Regimes eingesetzt werden. Der Staatsetat Angolas für 2013 sah 18 Prozent seiner Ausgaben für Verteidigung und öffentliche Ordnung, fünf Prozent für Gesundheit und acht Prozent für Ausbildung und Erziehung vor. Das bedeutet, dass die Regierung 1,4-mal so viel für Verteidigung ausgab wie für Gesundheit und Schulen zusammengenommen.

15 Nach eigenen Angaben schloss Cobalt in einem Land ein Geschäft ab, das im Ranking von Transparency International 2010 auf Platz 168 von 178 Ländern stand, ohne die wahre Identität seines Partners zu kennen – eines Unternehmens, das keinerlei Erfahrung in der fraglichen Industrie hatte und mit einer Adresse in einer Seitenstraße in Luanda registriert war, die ich nicht lokalisieren konnte, als ich mich 2012 auf die Suche danach machte. Als die US-Behörden Cobalt mitteilten, man habe eine formelle Untersuchung der Operationen des Unternehmens in Angola eingeleitet, bestand Cobalt darauf, alles sei mit rechten Dingen zugegangen.

Im Sprechzimmer dieses Psychiaters begann ich zu erzählen, dass ich mich erschöpft und verwirrt fühlte, und brach bald in unkontrollierbares Schluchzen aus. Der Psychiater erklärte mir, ich habe eine schwerwiegende Depression und müsse sofort in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen werden. Dort wurde ich auf Diazepam, ein Medikament gegen Ängste, und Antidepressiva gesetzt. Nach ein paar Tagen im Krankenhaus wurde klar, dass es außer der Depression noch etwas anderes gab, das mich quälte. Eineinhalb Jahre zuvor war ich von Lagos nach Jos gefahren, eine Stadt an der Grenzlinie zwischen dem vorwiegend muslimischen Norden und dem weitgehend christlichen Süden Nigerias, um über einen Ausbruch ethnischer Gewalt zu berichten.

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