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By P. Walden

I. "Die Geschichte der Wissenschaft ist die Wissenschaft selbst," so lautet ein Goethewort. Dieses anerkennen, bedeutet auch fUr die Chemie: 1m Lehren und Lernen, im Lehrbuch wie in der Vorlesung der geschichtlichen Behandlung der Chemie in ausreichendem MaBe Raum und Pflege angedeihen zu lassen. lndem guy das gewaltige Tatsachen- und Erfahrungsmaterial der modernen chemischen Wissenschaft yom Buch und Katheder aus darbringt, operiert guy - teils zwangslaufig, teils landlaufig - mit der Chemie als einem Fertigen, Gewordenen, einem abgeschlossenen Kenntniskomplex. Doch belehrt uns GOETHE: "Was nicht mehr entsteht, konnen wir uns als entstehend nicht denken; das Entstandene begreifen wir nicht. " Das excellent des chemischen Unterrichts solI nun nicht allein auf die Ubermittlung des zur Zeit vorhandenen chemischen Wissens zwecks seiner Anwendung, sondern vielmehr auf eine psychisch-geistige Vorbereitung zur Er weiterung dieses Wissens durch eigene schopferische Tatigkeit des SchUlers und werdenden Chemikers ausgerichtet sein. Die Geschichte der Chemie zeigt tat sachlich, daB es keinen Stillstand in ihrer Entwicklung und Ausweitung gibt: Die chemische Wissenschaft gleicht vielmehr einem lebenden Organismus, der sich im Zustand eines dauernden Wachstums befindet. Eine standige Zufuhr neuer Tatsachen und Ideen sorgt fiir die Erhaltung und Entwicklung dieses Orga nismus, der das Sein und Werden verkorpert. Die Geschichte der Chemie erfiillt nun die Funktionen der Systematisierung und Koordination der vielen und viel gestaltigen Einzelergebnisse, indem sie die kausalen Zusammenhange heraus arbeitet, die Forschung mit den Forschern verkniipft und in ihre Zeit und Um welt einordnet.

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JAK. VOLHARD: Rhodanammonium in der Titrieranalyse angewandt [Ann. 190, I (1875)]. A. KUNDT und E. W ARBURG: Die Einatomigkeit des dampffOrm. Quecksilbermolekiils wird aus der Schallgeschwindigkeit ermittelt [B. 8, 945; Pogg. Ann. 157, 353 (1876)]. Zeitschrift fUr physiologische Chemie von HOPPE-SEYLER begriindet. R. PICTET (Genf) sowie P_ CAILLETET (Paris) verfliissigen erstmalig die "permanenten Gase". WILH. PFEFFER: "Osmotische Untersuchungen", Leipzig 1877. VIKTOR MEYER: Dampfdichtemessungen bis zu hohen Temperaturen [B.

OSTWALDS Klass. No 45)]. Auch die Erdkalien - "Baryt, Strontian, Kalk, Magnesia, Beryllerde, Tonerde, Kieselerde" scheinen sich iihnlich zu verhalten. 1807 Mangan durch JOHN [GEHL. Journ. 3,452 (1807)] metallisch dargestellt; vorher von GAHN reduziert (1774), elektrolytisch von BUNSEN [Pogg. Ann. 92, 648 (1854)], aluminothermisch von TH. GOLDSCHMIDT (1894). 1808 L. J OS. GAY -LUSSAC weist das Gesetz der ganzzahligen und einfachen Proportionen auch fiir Gase und ihre Vereinigungsprodukte nach (Mem.

BUNSEN: Titriermethode mit Jod und S02 [bzw. Na2S20 a, Ann. 86, 265 (1853)]. FRIEDR. MOHR: Graduierte Pi petten , Oxalsaure, Ferroammoniumsulfat usw. werden fUr die verbesserte volumetrische Analyse vorgeschlagen [Ann. 86, 129 (1853)]. H. SAINTE - CLAIRE DEVILLE: Technische Aluminiumdarstellung aus AlCl a und K (bzw. Na), dann aus Natriumaluminiumchlorid (+ Kryolith) und Na [C. r. 38, 279; 39, 321, 535 (1854); 40, 1296 (1855); dazu BUNSEN ib. 39, 771 (1854)]. 3* Xeunzehntes Jahrhundert. 857 1857 1857 1857 u.

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